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Erscheint Herbst 2020

Erzgebirge Bd. 2

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Erzgebirge Bd. 1
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ERZGEBIRGE I - Minerale mit einer Typlokalität in Sachsen

ERZGEBIRGE I - Minerale mit einer Typlokalität in Sachsen

Der 1. Band aus der neuen vierbändigen „Edition Sachsenschätze“.

Von Dr. Thomas Witzke, Prof. Dr. Klaus Thalheim und Dipl.-Mineraloge Andreas Massanek

Dieses von vielen Sammlern mit Spannung erwartete erste Buch aus der Reihe „Erzgebirge“ ist in jeder Hinsicht ein Meilenstein in der Geschichte der sächsischen Mineralogie. Es ist das Standardwerk, das neben dem „Klockmann“, neben dem „Strunz“ und „Rösler“ seinen Platz in jeder Bibliothek eines Mineraliensammlers oder Wissenschaftlers finden wird. Lesen Sie die spannenden Geschichten und Vorkommnisse rund um die Entdeckungen und Erstbeschreibungen der sächsischen Mineralien, um viele Irrtümer und Fehlbestimmungen. Verfolgen Sie die häufig komplizierten und interessanten Wege, die eine Mineralbestimmung durch Jahrhunderte durchlaufen musste. Einige der Angaben erweisen sich dann als unzutreffend, ziehen sich aber zuweilen schon sehr lange durch die Literatur. In anderen Fällen gibt es unterschiedliche Auslegungen, was als Originalbeschreibung und damit auch als Typlokalität zu betrachten ist. Dieses einzigartige Kompendium stellt nun alle erstmals in Sachsen gefundenen Typmineralien vor.
Darunter finden sich zum Beispiel nicht nur die „Klassiker“ wie Pyromorphit, Erythrin, Kermesit, Miargyrit, Walpurgin oder Eulytin ausführlich beschrieben, sondern auch Seltenheiten wie Neustädtelit, Pyrostilpnit, Rappoldit, Schlemait oder Sphaerocobaltit, um nur einige wenige zu nennen.
Deren Fundorte werden ebenfalls akribisch beschrieben und mit Fotos dokumentiert wie zum Beispiel Ehrenfriedersdorf, den Pucherschacht, die Grube Himmelsfürst/Brand-Erbisdorf, Johanngeorgenstadt, Zinnwald und Altenberg sowie Annaberg und Marienberg. Historische Ansichten und aktuelle Untertageaufnahmen ergänzen das Spektrum der Informationen.

Darüberhinaus enthält das Werk folgende Kapitel:
Problemfälle, Grenzfälle, Diskreditierungen • Minerale, die sächsische Erstbeschreibungen hätten werden können • Minerale, bei denen eine sächsische Fundstelle in der Beschreibung unter dem heutigen Namen genannt wird • Diskreditierte Minerale (historisch) • Diskreditierte Minerale (IMA) • Minerale, die ursprünglich aus Sachsen beschrieben, aber mit neuer Typlokalität redefiniert wurden • Biographien von Personen, nach denen ein Mineral mit Typlokalität in Sachsen benannt wurde • Von der IMA anerkannte Minerale, die zu Ehren sächsischer Geowissenschaftler oder Persönlichkeiten benannt sind, aber keine Typlokalität in Sachsen haben • Diskreditierte Minerale, die zu Ehren sächsischer Geowissenschaftler oder Persönlichkeiten benannt wurden • Übersichten und Tabellen: Typlokalitäten mit Typmineralen • Typexemplare und IMA-Status von Mineralen mit sächsischer Typlokalität • Die Herkunft der Namen von Mineralen mit sächsischer Typlokalität • Erstbeschreiber von Mineralen aus Sachsen (einschließlich erste Erwähnungen, Benennungen und Redefinitionen).

„Das Besondere dieses Bandes sind die vielen Abbildungen der Originalstufen, die den Erstbeschreibungen der Minerale zugrunde lagen. Dabei konnten nicht nur die vielen Originale, häufig noch mit Originaletiketten versehen, aus der Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg und dem Museum für Mineralogie und Geologie in Dresden (Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden) bildlich dokumentiert, sondern auch Fotodokumente von anderen weltweit in Museen und Universitätssammlungen aufbewahrten Originalen in diesem Werk integriert werden.“   Prof. Dr. Georg Unland, Freiberg

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„Der Blick in dieses außergewöhnlich schöne und informative Buch lohnt sich nicht nur für Mineraliensammler, sondern auch für Metallurgen, Chemiker und Werkstoffwissenschaftler. Sachsen hat sich bekanntlich innerhalb von Metallurgie und Werkstofftechnik weltweit eine herausragende Stellung erworben, wofür nicht zuletzt auch die Entdeckung der Elemente Germanium und Indium steht. Das Germanium fand bekanntlich Clemens Winkler: Im damals neu entdeckten Argyrodit aus Brand-Erbisdorf verbarg es sich – Winkler gelang es, das Rätsel der fehlenden 7 % zu lösen. Spannende Geschichten wie diese erzählt dieser Band, illustriert mit faszinierenden Fotos. Und wenn auch nicht immer ein neues Element entdeckt wurde, so kann Sachsen sich doch zahlreicher Erstbeschreibungen von Mineralien rühmen, die das Thema dieses Bandes sind. Und das Besondere daran: Die Fotos zeigen die Originalstufen, die den Erstbeschreibungen zugrunde lagen. Viele davon fanden sich, zusammen mit ihren Originaletiketten, in den Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg, andere weltweit in Museen.
Silber war das Metall, auf dem sich der Reichtum Sachsens gründete. Doch auch andere Bodenschätze hatten große Bedeutung für die Entwicklung des Erzgebirges, wie Kobalt, Zinn oder später auch Uran. Im Laufe der Zeit wurden in mehr als 1.000 Gruben Erze gefördert, die Silber, Gold, Quecksilber, Zinn, Blei, Zink, Kupfer, Arsen, Antimon, Eisen, Mangan, Nickel und Wolfram enthielten. Doch nicht nur Metalle waren begehrt, sondern auch Baryt, Fluorit, Kaolin, Steinkohle und Schmucksteine wie Topas, Amethyst und Achat. Die Suche nach den begehrten Erzen brachte viele Mineralfunde mit sich. Doch nicht immer waren sich die Wissenschaftler einig über Typ, Zusammensetzung, Beschreibung, Zuordnung und Benennung. So wurden manche Mineralien angesichts früherer Analysenmethoden nicht als Varietäten erkannt. Später zeigte sich, dass die Erstthese eines neuen Minerals nicht immer haltbar war und so führten manche Mineralien ein kurzes, eher kurioses Leben, andere hingegen hielten sich lange in der Literatur. So verschwand einst ausgerechnet der Agricolit unter dem Namen Eulytin. Doch Ehre, wem Ehre gebührt: 2011 wurde ein aus Jáchymov, Böhmen, stammendes Mineral der Zusammensetzung K4(UO2)(O3) als Agricolait anerkannt. Hintergrundinformationen zu den Namensgebern räumen mit mancher Fehlinformation auf: So würde sicher die Mehrzahl der Goslarer glauben, dass der Rammelsbergit nach ihrem Hausberg benannt ist. Richtig ist aber der Hinweis auf den Berliner Chemiker Karl Friedrich Rammelsberg.
Ein wunderbares Buch zum Lesen, Staunen und Lernen – wärmstens zu empfehlen für alle, die Mineralien lieben. Freuen darf man sich auf drei weitere Bände zum Erzgebirge, die bereits angekündigt.“
Dr.-Ing. Catrin Kammer, Zeitschrift METALL, 9/2019

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Mit rund 1.800 exzellenten Fotos von Mineralien, Fundstellen, historischen Etiketten, Mineralogen und Sammlern.
Großformat 24 x 28 cm, 664 Seiten, 78,- Euro.

Der Folgeband II („ERZGEBIRGE - Osterzgebirge und Freiberg“) erscheint im Herbst 2020
Einzelpreis 78,00 EUR
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