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Doris und Rainer Bode
Doris und Rainer Bode bei der Eröffnung von „terra mineralia“ in Schloss Freudenstein/Freiberg am 18. Oktober 2008. Foto Detlev Müller.
 
 
Rainer Bode begann schon in jungen Jahren, sich dem Sammeln interessanter Steine zu widmen. Geboren 1954 in Peine/Niedersachsen, nicht weit weg von den damals noch in Betrieb stehenden Eisenerzbergwerken von Peine und Salzgitter, fing er bereits mit 17 Jahren an, die bunten und glitzernden Steine auch zu fotografieren. Er kaufte sich dafür eine ROLLEI SL 66, die damals noch viel Geld kostete, aber heute noch vom ihm gern eingesetzt wird.
 
Ursprünglich wollte Rainer Bode Bergmann werden, die Bergwerke lagen ja quasi vor der Haustür. Er begann zunächst ein Bergbau-Studium an der damaligen WBK in Bochum, änderte aber nach einigen Semestern die Studienrichtung und studierte an der FH in Dortmund Foto-Film-Design.
 
Seine Faszination am Fotografieren schöner Mineralien wurde geprägt durch die Freundschaft mit Dr. Olaf Medenbach, der schon damals ein Meister der Mineralienfotografie weltweit war und von dem Rainer Bode viel gelernt hat. Heute hat Bode in seinem Archiv rund 20.000 Mineralien-Dias im Format 6x6 cm - es ist damit eines der größten Fach-Photoarchive der Welt. Im neuen digitalen Zeitalter hinzugekommen sind allerdings erneut rund 20.000 Fotos aus den Bereichen Mineralien, Edelsteine, Fossilien und Bergbau und etwa die gleiche Zahl mit Landschaftsmotiven, die er auf seinen zahlreichen Expeditionen und Reisen nach Afrika, Südamerika und in die USA gemacht hat.
 
Den Weg als Verleger startete er 1978. Ein Jahr zuvor, im Alter von 23 Jahren, organisierte er in Koblenz in der dortigen Rhein-Mosel-Halle eine Mineralienbörse mit vielen internationalen Ausstellern. Der damalige Kurdirektor von Bad Ems besuchte diese Veranstaltung und gewann Rainer Bode dazu, eine gleiche Veranstaltung auch in der Kurstadt an der Lahn durchzuführen. Zu den 1. Bad Emser Mineralientagen 1979 gab Bode dann einen kleinen Ausstellungsführer heraus, der, reich bebildert mit vielen schönen Mineralienbildern, von ihm als EMSER HEFTE betitelt wurde und auf Anhieb reissenden Absatz fand. Innerhalb weniger Monate war die 1. Auflage mit 1000 Exemplaren vergriffen, ein halbes Jahr später eine neue Ausgabe auf dem Markt. Die EMSER HEFTE wurden mit vierteljährlicher Ercheinungsweise erfolgreich bis 1994 fortgeführt.
 
Anfang der 1980er Jahre begann man, Reprints von gesuchten klassischen mineralogischen Werken herzustellen. In kleinen Auflagen von 200 bis 500 Stück wurden zum Beispiel J.J. Ferbers „Bergmännische Nachrichten“ (1776), Theodor Haeges „Die Mineralien der Siegerländer Erzlagerstätten und der angrenzenden Gebiete“ (1887)oder Conrad Blömecke's „Über die Erzlagerstätten des Harzes“ (1885) aufgelegt. Damals hatte der Bode Verlag noch in Bochum sein Zuhause.
 
1983 brachte Rainer Bode mit „magma“ ein neues, großformatiges Mineralien-Magazin auf den Markt, eine noch heute von vielen Experten hochgeschätze Zeitschrift, die aber nach nur sieben Ausgaben das Erscheinen einstellen musste - der noch junge Verlag war noch nicht „reif“ für derartige „Großobjekte“ ...
 
In diesen Jahren arbeitete er zudem als Untertage-Fotograf für verschiedene Bergbau-Spezial-Firmen im Ruhrgebiet, unter anderem für Thyssen-Schachtbau und Deilmann-Haniel.
 
1985 erfolgte der Verlags-Umzug von Bochum nach Haltern, im gleichen Jahr erschien dann der großformatige Bildband „Mineralien-Museen in Westeuropa“, dem viele Foto-Reisen durch ganz Europa vorangegangen waren. In dieser Zeit war es noch recht mühevoll, den Umbruch „zu Kleben“, denn es gab zwar schon den Fotosatz, doch der wurde auf Papier belichtet und die Streifen (Spalten) dann auf Montage-Bögen geklebt. Eine fisselige Arbeit, die Präzision, Geduld und manche Nachtschicht erforderte ...
 
Im März 1990, mit Öffnung der Grenzen nach Osten, wagte der Bode-Verlag mit der Herausgabe eines weiteren großformatigen Magazins für Mineraliensammler erneut den Schritt auf den Zeitschriften-Markt. Diesmal sollte aber der Erfolg nicht ausbleiben, denn innerhalb kürzester Zeit stieg die Auflage von „MINERALIEN-Welt“ auf rund 7000 Exemplare und wird heute in rund 45 Ländern der Erde gelesen.
 
Nur wenige Monate nach der Maueröffnung erhielt Rainer Bode als erster Fotograf „aus dem Westen“ die Exklusiv-Rechte, in den bis dahin streng abgeschirmten Bergwerken der SDAG Wismut im Erzgebirge und rund um Ronneburg Fotos zu machen. Entstanden sind daraus die beiden Bildbände „Seilfahrt“ und „Vor Ort“ mit einzigartigen und nicht wiederholbaren Fotos aus dem damaligen Leben und der Arbeit der legendären WISMUT.
 
1992 wurde mit dem „3D-Magazin“ eine weitere großformatige Zeitschrift publiziert, die sich an Fotografen und Freunde der Magischen Bilder wendete. Nach sechs Jahren musste dieses Magazin jedoch wieder eingestellt werden; es fehlte an notwendigen Inserenten, der Markt war insgesamt zu klein.
 
In den folgenden Jahren entstanden bei „Bode“ viele weitere Bücher und Bildbände, unter anderen über Marokko, Norwegen, über die Alpen und über Bergbauregionen in ganz Europa. Seit 1994 produziert er ausserdem den Katalog der Mineralientage München, der größten Fachmesse für Steine weltweit. Weiterhin schrieb er auch Fachbücher für andere Verlage, wie zum Beispiel für den KOSMOS-Verlag in Stuttgart, die in viele Sprachen übersetzt wurden und sehr hohe Auflagen erreichten.
 
2006 kreiirte Rainer Bode in Kooperation mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg/Sachsen mit der „Edition Schloss Freudenstein“ eine besonders aufwendige und hochwertige Bildband-Reihe, die vor allem durch die excellenten Bilder und die Druckqualität Furore machte und bis heute einzigartig ist - ausserdem weisen diese Bände mit bis zu 860 Seiten einen besonders großen Umfang auf. Bisher erschienen sind Bücher über Russland (2006), Namibia (2007) und Tschechien/Slowakei (2008).
 
Bode hatte 2004 eine der bedeutensten privaten Mineraliensammlung Europas nach Freiberg/Sachsen vermittelt, in dessen Folge das bis dahin marode und baufällige Schloss Freudenstein saniert wurde und in dem seit dem 20. Oktober 2008 unter dem Titel „terra mineralia“ die „Dr. Erika-Pohl-Sammlung“ präsentiert wird.
 
Im Herbst 2012 wurde in Freiberg, direkt neben dem Schloss Freudenstein, die Ausstellung „Mineralogische Sammlung Deutschland“ im renovierten Krüger-Haus eröffnet. Seit dieser Zeit gibt es die Reihe „Edition Krüger-Stiftung“, in der ebenfalls luxuriöse Bildbände für Mineraliensammler erscheinen. Als erster Band wurde Anfang 2013 „SIEGERLAND & WESTERWALD“ mit 800 Seiten Umfang herausgebracht. Ende 2013 erschien dann der zweite Band: „HARZ“ mit rund 850 Seiten. Es folgten „NAMIBIA I“ (2014) sowie NAMIBIA II (2016). Auf Anregung von Frau Erika Krüger erschien ab Herbst 2015 der erste von vier Bänden „Schwarzwald - Lagerstätten und Mineralien aus vier Jahrhunderten“. Ende 2017 wird mit dem 4. Band, der fast 900 Seiten Umfang hat, dieses imposante Werk abgeschlossen.
 
Neben seiner Tätigkeit als Fotograf und Verleger ist Bode seit 1995 auch Berater und Sonderschau-Organisator der Hamburg Messe und Congress GmbH. In dieser Zeit konnte die Zahl der Aussteller auf der größten Mineralienmesse im Norden Europas von 240 auf über 420 und die Zahl der Besucher von rund 14.000 auf jetzt im Schnitt 23.000 gesteigert werden.
 
Nach wie vor ist er Veranstalter der traditionellen Bad Emser Mineralientage, die 2018 zum 40. Mal durchgeführt werden und die aufgrund des schönes Ambientes des Veranstaltungsortes, des Kursaalgebäudes von Bad Ems, immer attraktiver Sonderschauen sowie besonders qualifizierte Fachaussteller zu den beliebtesten und erfolgreichsten Börsen-Veranstaltungen Deutschlands gehört.

Rainer Bode lebte bis zum Herbst 2009 in Haltern am See. Seit dem 1. Oktober 2009 wohnt er zusammen mit seiner Frau Doris in Salzhemmendorf-Lauenstein und hat zwei Töchter. In den rund 40 Jahren seines Bestehens hat sich der Bode Verlag durch seine Vielzahl an veröffentlichten Büchern zum weltweit größten Fachverlag auf dem Gebiet der Mineralogie und des Bergbaus etablieren können.